Fidor Bank – Wenn dir keiner hilft, hilft der Druck der Öffentlichkeit

Die Fidor Bank AG München, eine Tochter der Französischen Groupe BPCE hat in ihrer relativ kurzen Geschichte in Deutschland schon mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Dabei zog die Fidor Bank die Aufmerksamkeit nicht immer wegen guter Leistungen oder Top-Konditionen auf sich sondern machte vor allem in jüngster Vergangenheit mehrfach durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Neben Betrügereien in Verbindung mit Fake-Shops und Bitcoin und gefälschten Mails, erscheint die Fidor Bank nun immer häufiger wegen eines schlechten Kundenservice und willkürlich gesperrter Konten in den Medien und bei den einschlägigen Bewertungsportalen. 

 

Die betroffenen Kunden der Fidor Bank schildern nicht selten von gesperrten Konten und einer unerträglich langen Bearbeitungszeit, teilweise von mehrer Wochen. Innerhalb dieser Bearbeitungszeit sei es den Kunden nicht möglich auf ihr Konto oder ihr Guthaben zuzugreifen und dass, obwohl keinerlei rechtliche Grundlage bestehen würde. Der Bearbeitungsprozess bei der Fidor Bank daure teilweise mehrere Wochen, in denen die Kunden völlig mittellos dastehen, da sie einerseits keinen Zugriff auf ihr Konto hätten und andererseits die Bearbeitung einer Mail bei der Fidor Bank, teilweise mehrere Wochen andauern würde. Bei solchen Aussagen sollte man als Verbraucher immer kritisch sein, da im Internet auch viele überdramatisierte Bewertungen zu finden sind, die nicht der Realität entsprechen.

Im Falle der Fidor Bank AG scheint es aber tatsächlich so dramatisch zu sein, wie einige Kunden schildern. Dies habe ich nun selbst mit meiner Freundin, die ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank hat, erleben müssen. 

Für mich ist das ein Grund, den Vorfall in das WWW und in die sozialen Medien zu tragen, um so den öffentlichen Druck auf die Fidor Bank zu erhöhen. Ich mache das nicht gerne, sehe mich aber angesichts des katastrophalen Verhaltens der Fidor Bank dazu genötigt. Am liebsten wäre es mir, wenn ein Verantwortlicher der Fidor sich der Problematik annehmen würde und ich meine Fidor Aktivitäten einstellen könnte. Bitte liebe Verantwortlichen bei der Fidor Bank, dies ist ein Hilferuf und keine Denunziation!

Für den Fall, dass die Fidor Bank partout nicht auf die Kundenstimmen hört, werde ich den Vorfall dem Bundestagsabgeordneten Fabio de Masi, der sich selbst als Investigativpolitiker bezeichnet, übermitteln und ihn bitten das Thema in den Bundestag einzubringen. Ich möchte wirklich keinen Aufriss machen und mich am liebsten angenehmeren Dingen widmen, sehe mich aber auf Grund des großen Unrechts motiviert, irgendetwas zu unternehmen. Es kann nicht sein, das Kunden der Fidor Bank ohne Verschulden völlig mittellos dastehen.

Um den Lesern dieses Artikels einen kleinen Überblick über die negativen Stimmen zu ermöglichen, habe ich einige Artikel und Bewertungen zusammen getragen, die ich folgend mit Verlinkung eingefügt habe. Ich beginne mit einer Schilderung eines Vorfalls, der mir und meiner Lebenspartnerin tatsächlich bei der Fidor Bank passiert ist und der gerade andauert.

Änderung der Login-E-Mail dauer Monate / Einen Kontobevollmächtigen einzusetzen ist nicht möglich oder doch möglich – Widersprüchliche Aussagen des Fidor Bank Supports

Moin moin. Ich möchte hier mal unsere Erfahrungen schildern.

Ich habe bei dir Fidor ein Geschäftskonto und habe mich in 8 Monaten zweimal an den Geschäftskundensupport gewendet, wobei der zweite Kontakt im Januar 2019 schon Filmreif war. Bei allem Verständnis für ein junges Fintech Startup, ist dass, was ich erlebt habe, vollkommen inakzeptabel und m. E. ein Fall für die Bankenaufsicht.

Erste Kontaktaufnahme im November 2018 – Grund: Login E-Mail und Handynummer ändern.

Ich habe per E-Mail ein von mir als Kontoinhaber unterschriebenen Antrag sowie einer Kopie der Vor- uns Rückseite meines Personalausweises, mit dem Wunsch meine Handynummer und das Login zu ändern, versendet. Ungefähr nach einem Tag wurde auch die Telefonnummer geändert, das Login ist jedoch bis heute noch nicht geändert worden. Der Fidor Support bat mich Ende November auf meine Nachfrage, warum das Login noch nicht geändert sei, den Antrag nochmals via E-Mail einzureichen und versprach, das Login zügig zu ändern. Bis heute, 11.01.2019 wurde das Login noch nicht geändert.

Dritte Kontaktaufnahme zur Fidor Bank – Grund: Rücklastschrift klären, Bevollmächtigen einsetzen.

Am 09.01.2019 rief ich bei der Fidor an, weil es Probleme mit einem Lastschrifteinzug gab. Der Fidor Mitarbeiter Herr K. sagte mir, dass die Lastschrift nicht eingelöst werden konnte, weil ich einen Dispositionskredit hätte. Ich bat ihn, mir das genauer zu erklären. Er fügte an, dass Konten mit einem Dispo, nicht mehr am SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen würden. Ich sagte spontan, dass dies nicht sein könnte und er mir dies nochmals erklären solle.
Er führte nochmals aus, dass SEPA Lastschriften bei Dispokonten nicht möglich seien. Ich erklärte ihm, dass es so nicht sein könne, und fügte an, dass das was er meinte, sicherlich zutreffen würde, wenn der Verfügungsrahmen überschritten würde aber doch nicht generell so sein könnte. Er untermauerte nochmals seine Aussage und bestand vehement darauf, dass er im Recht sei. Ich resignierte und dachte mir, ich werde das nun schriftlich einreichen und widmete mich meinem nächsten Wunsch.

Ich bat Herrn K., mir zu sagen, was ich tun müsste, um einen Bevollmächtigten für mein Geschäftskonto einzurichten. Dieser Bevollmächtige, ein Mitarbeiter meiner Buchhaltung, sollte Rechnungen via Onlinebanking von meinem Konto begleichen können. Herr K. meinte, dass dies grundsätzlich nicht möglich sei. Mir stockte der Atem, weil ich kurz vorher die AGB der Fidor überflogen hatte. In den AGB war explizit zu lesen von Bevollmächtigtem und Vollmacht. Ich fragte Herrn K. ob er denn Zugriff auf die AGB hätte, was er bejahte.

Ich nannte ihm die Stellen in den AGB (§ 1 Leistungsangebot; § 11 Mitwirkungspflichten des Kunden; Absatz a) , wo von Bevollmächtigtem geschrieben wird und bat ihn nachzulesen.

Herr K. legte mich in die Warteschleife und meldete sich ein paar Minuten mit den Worten “Ich finde da nix“ zurück.

Ich war recht schockiert und sagte ihm, er möge mich bitte an seinen Teamleiter weiterleiten. Herr K. sagte das dies nicht ginge, er aber Rücksprache halten würde und legte mich wieder in die Warteschleife. Das ganze Gespräch ging nun noch ca. 45 Minuten weiter und ich wurde mehrmals in die Warteschleife gelegt. Das Resultat – es geht nicht.

Ich verabschiedete mich und war entschlossen den Vorfall nun via Mail zu klären. Nachdem ich 30 Minuten brauchte, um mich von diesem Gespräch zu erholen, startete ich einen neuen Versuch mit einem Anruf bei der Fidor. Ich hatte nun einen Herrn St. am Hörer, dem ich alles schilderte und der sagte, dass die Auskunft des Herrn K. sei natürlich falsch. Herr St. erklärte mir das Procedere, einen Antrag schriftlich verfassen zu müssen, zu unterschrieben und eine Kopie meines Personalausweises mit Vorder- du Rückseite beizufügen.

Diesen Antrag und einen nochmaligen Antrag auf Änderung des Login, verfasste ich noch am späten Nachmittag des 10.01.2019 und versendete ihn via E-Mail.

Ich war relativ erleichtert, nun endlich nicht mehr mit der Fidor kommunizieren zu müssen, weil ich wirklich den Eindruck hatte, dass Herr K. der meist ans Telefon ging, mir nicht wirklich folgen konnte und nicht wirklich in der Lage schien, einfachste Sachzusammenhänge zu erkennen.

Denkste! Auf meine eingereichten Anträge erhielt ich am 11.01.2019 folgende Mail:

Mail Anfang:
Guten Tag Frau…,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Gerne klären wir den Sachverhalt für Sie. Bitten setzen Sie sich hierzu noch einmal telefonisch mit unserem Kundenservice in Verbindung, da ein Rückruf unserseits derzeit nicht erfolgen kann. Am besten erreichen Sie uns unmittelbar in der Früh gegen 08:00 oder am späten Nachmittag ab 16:30 Uhr. Über Ihren Anruf freuen wir uns. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Für Fragen und Anregungen können Sie auch gerne unsere Fidor Community unter https://community.fidor.de als Feedback Kanal nutzen – wir freuen uns auf Sie.

Beste Grüße

XXXXXX, Fidor Bank

Mail Ende:

Nachdem sich meine Atmung wieder etwas beruhigt hatte, griff ich zum Telefonhörer und rief den Fidor Geschäftskundensupport an.

Meine schlimmsten Befürchtungen wurden erfüllt:

Fidor Geschäftskundensupport, sie sprechen mit Herrn K.

Da war er also wieder, der Herr K. von der Fidor. Ich erkläre ihm, dass ich eine Mail erhalten habe und ich mich nun wie gewünscht melden würde.

Ich habe ihnen gar keine Mail gesendet entgegnete K. Ich entgegnete darauf hin, dass ich ihn auch nicht persönlich angerufen hätte, sondern den Fidor Geschäftskunden Support und es dafür ja eine eindeutige Mail ID von der Fidor gäbe. Hier sollte doch bei der Fidor dokumentiert sein, wer was geschrieben hat und wer mich sprechen wolle.

Ich wurde in die Warteschleife gelegt und ahnte nichts Gutes. Ich möchte das hier nun abkürzen und nur soviel sagen, dass ich 3mal während des Gesprächs in die Warteschleife gelegt wurde und sage und schreibe 6mal die Fall ID angeben musste, bis diese gefunden wurde. Bei den 5mal vorher, hat Herr K. die ID schlicht nicht finden können.

Extrem ärgerlich war, dass Herr K. den Grund meines Anrufs wissen wollte und ich ihm mitteilte, dass es um die Einrichtung eines Bevollmächtigen ginge. Offensichtlich hatte Herr K. es nicht für nötig gehalten, mal in den AGB nachzusehen oder bei seinen Kollegen nachzufragen, denn er entgegnete mir am 11.01.2019 recht fade, dass dies grundsätzlich nicht möglich sei und er mir dies ja schon gestern erklärt hätte.

Nach weiteren 20 Minuten Telefonat und viel Mühe, die ich mir gegeben musste um wirklich einfachste Sachverhalte zu erklären, fand Herr K. dann die Mail ID du sagte, es sei nun in der Fachabteilung.

Ich hatte auch keine Motivation mehr weiter mit Herrn K. zu telefonieren und warte nun aktuell heute am 11.01.2019 um 16:30 Uhr immer noch darauf, dass ein Bevollmächtigter eingerichtet und endlich meine Login E-Mail geändert wird.

Heute Nachmittag schrieb die Fidor, dass sich nun jemand kümmert. Das scheint tatsächlich so. Denn nun ist gar kein Login mehr möglich, worauf ich nochmals folgendes an die Fidor schrieb:

Guten Tag,

nachdem ich ihnen gestern einen Antrag zur Änderung meiner E-Mail Adresse zum Login beim Onlinebanking ünbermittelt habe, kann ich mich nun weder mit meiner alten E-Mail Adresse xxxx@xxxxxxx.com, noch mit meiner neuen E-Mail Adresse yyyyyy@yyyyyyy.de zum Onlinebanking einloggen.

Die Funktion ein neues Passwort zusenden zu lassen funktioniert weder mit meiner alten noch mit meiner neuen E-Mail Adresse. Es wird immer der Hinweistext „Ungültige Anmeldedaten“ angezeigt.

Erfahrungsbericht Fidor Bank bei sparkonto.org – Konto gesperrt

Dieser Bericht hat mich persönlich sehr betroffen gemacht und mich motiviert, das Thema ins Netz zu bringen.

Konto gesperrt

Leider versuche ich bereits tagelang vergeblich, mit dem Kundenservice der Fidor Bank Kontakt aufzunehmen, um ein sehr dringendes Problem zu lösen.

Mein Girokonto wurde am 5. Dezember 2018 ohne Ankündigung oder Angabe eines Grunds von der Fidor Bank AG gesperrt.

Beim Versuch, mich ins Konto einzuloggen, erhalte ich seit dem 5.12.2018 folgenden Hinweis:

„Ihr Fidor Smart Girokonto wurde gesperrt. Bitte wenden Sie sich telefonisch unter 089 / 189 085 – 233 oder per E-Mail an uns, um Ihr Fidor Smart Girokonto zu entsperren.“

Am 5.12.2018 habe ich mich auch gleich telefonisch unter der angegebenen Telefonnummer bei der Fidor Bank gemeldet. Der telefonische Mitarbeiter der Bank, der sich als Herr Peters vorgestellt hat, konnte mir jedoch nur bestätigen, dass mein Konto tatsächlich gesperrt ist. Er erklärte mir, dass der telefonische Kundendienst mir nicht weiterhelfen kann, und dass ich eine Email schreiben solle. Der Mitarbeiter weigerte sich, mich auf meine Anfrage hin mit einem Vorgesetzten oder der Beschwerdeabteilung der Fidor Bank zu verbinden.

Am 5.12.2018 habe ich eine Email an die Fidor-Bank aufgesetzt, die ich dann noch am gleichen Tag nachmittags verschickt habe.

In meiner Email habe ich die Bank um dringende Kontaktaufnahme gebeten und eine Frist von 24 Stunden gesetzt, um mir den Grund der Kontosperrung zu nennen, bzw. das Konto zu entsperren.

Zwischen dem 5.12.2018 und dem 7.12.2018 habe ich die Fidor Bank auch über Twitter und Facebook angeschrieben. Das Social Media Team hat mir daraufhin kurz mitgeteilt, dass mein Fall bei der zuständigen Fachabteilung in Bearbeitung sei und ich so bald wie möglich eine Antwort bekommen werde.

Durch die Kontosperrung der Fidor Bank bin ich aktuell mittellos, da meine gesamten Ersparnisse und Einkünfte auf dem Fidor-Girokonto deponiert sind.

Ich weiß auch noch immer nicht, warum mein Konto gesperrt wurde, und wie ich erneut Zugang zu meinem Konto bzw. meinem Geld bekommen kann, das es mir bisher unmöglich war, irgendeine konkrete Information über die Kontosperrung von der Fidor Bank zu erfahren.

Die Tatsache, dass die Fidor Bank mein Konto ohne Erklärung gesperrt hat, verstößt nicht nur gegen meine Verbraucherrechte, sondern auch gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fidor Bank, inbesondere Kapitel 3, Paragraph 4: „Von der Bank ohne Kenntnis des Kunden veranlasste Sperrungen werden dem Kunden unverzüglich mitgeteilt.“

Die einzige Vermutung, die ich habe, ist dass die Fidor Bank mein Konto gesperrt hat, weil Sie denkt, dass ich das Privatkonto für geschäftliche Zwecke benutzt habe, was jedoch nicht stimmt.

Am 23.10.2018 habe ich eine Email von der Fidor Bank bekommen, in der die Bank die Vermutung geäußert hat, dass ich mein Konto geschäftlich nutze. Ich habe noch am gleichen Tag (23.10.) per Email geantwortet, dass ich das Konto *nicht* geschäftlich nutze, sondern lediglich in regelmäßigen Abständen Mietzahlungen für die *private* Vermietung von WG-Zimmer in meinem Haus in Trier bekommen, sowie meine Einkünfte und Ersparnisse aus meiner beruflichen Tätigkeit auf das Konto überweisen lasse.

Daraufhin habe ich zwei weitere Emails von der Fidor Bank bekommen, und zwar am 26.10.2018 und am 1.11.2018, in denen mir mitgeteilt wurde, dass die Bank den Sachverhalt prüfe und mich um Geduld bittet, mit dem Versprechen, dass man mich „umgehend informieren“ würde.

Seit dem 1. November 2018 habe ich keine weitere diesbezügliche Mitteilung mehr von der Fidor Bank bekommen. Am 5.12.2018 musste ich jedoch plötzlich feststellen, dass mein Konto vollständig gesperrt wurde!

Ich bin absolut schockiert, dass die Fidor Bank mein Konto ohne Vorankündigung oder Erklärung gesperrt hat. Ich weiß auch gar nicht, ob die Kontosperrung überhaupt in Verbindung steht mit unserem Emailverkehr vom 23. Oktober 2018, oder ob ein anderer Grund der Kontosperrrung zugrunde liegt.

Da ich bereits seit mehr als fünf Wochen (!) auf eine konkrete Antwort der Fidor Bank auf meine Email vom 23.10.2018 warte, befürchte ich, dass ich keine baldige oder auch nur annähernd hilfreiche Antwort auf meine neueste Email vom 5.12.2018 betreffend der Kontosperrung bekommen werde.

Ich habe mich zwischenzeitlich auch beim Vorstand der Bank und der BaFin über die (Nicht-)Behandlung meines Falls beschwert. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Kröner hat daraufhin die Leitung des Kundenservice um eine priorisierte Behandlung meines Anliegens gebeten. Zwei Tage später hat sich noch immer nicht getan und ich warte weiterhin auf eine Antwort! Das habe ich so noch nie erlebt und kann nach meinen Erfahrungen nur feststellen, dass der der Kundenservice der Fidor Bank eine Schande für den deutschen Finanzsektor ist.

Aufgrund des geschilderten Sachverhalts stellen sich folgende wichtige Fragen:

– Warum wurde einem Kunde, auch fünf Werktage nach der Kontosperrung, kein Grund für die erfolgte Sperrung genannt, noch wurde er in irgendeiner Weise von der Fidor Bank über die Kontosperrung informiert?

– Warum ist es nicht möglich, in einem telefonischen Gespräch weitere Informationen über eine Kontosperrung zu erfahren (wenigstens eine INfo über den Grund der Kontosperrung und wie weiter zu verfahren ist), bzw. das Konto zu entsperren, auch wenn dies ausdrücklich von der Fidor Bank als Möglichkeit genannt wird, wenn ich versuche, mich in mein Online-Konto einzuloggen?

– Wenn der telefonische Kundendienst keine konkreten Antworten geben kann und nur auf den Emailverkehr verweist, warum werden dann Kundenemails wochenlang nicht beantwortet?

Referenzen für die Fidor Bank
E-Mail-ID: FiDe-1564907 und FiDe-1638463
Bearbeitungsnummer: KUSE-14892

 

Erfahrungsbericht Fidor Bank bei sparkonto.org – Geschäftskonto

Wir haben im Oktober 2018 ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank eingerichtet. Die Anmeldung war etwas holperig da es erst beim zweiten Anlauf geklappt hat. Die Banking App ist sehr gut, das Handling ebenfalls.
Im Dezember 2018 ging es dann los. Zuerst wurden Gebühren für eine Karte abgebucht, die wir gar nicht bestellt hatten. Nach einem Telefonanruf wurde uns erklärt, dass es Probleme im System gab und uns die Kartengebühr wieder gutgeschrieben wird. Das wurde auch so umgesetzt.

Jetzt Im Januar 2019 war auf einmal unsere Bankkarte nicht mehr gültig und von Heute auf Morgen aus dem System gelöscht.
Auf Nachfrage wurde uns lapidar mitgeteilt, dass man die Karte gekündigt hätte – angeblich wurden wir informiert – dem war allerdings definitiv nicht so und das wir ja eine neue Karte kaufen könnten. Die schon entrichtete Jahresgebühr würde man uns nicht gutschreiben. Die neue Karte kostet doppelt soviel wie jetzt und jede Aktion kostet dann 3 Euro. Hey, geht’s noch?????

Diese Bank ist absolut nicht zu empfehlen. Der Kundendienst ist zudem auch noch total unfreundlich, inkompetent und wenn ich solche Anweisungen von meinem AG erhalten würde, würde ich kündigen bevor ich eine solche Wegelagerung auch noch unterstütze.
Also Fingerweg von dieser „Bank“ !!!!!!!!

Link zu sparkonto.org

Erfahrungsbericht Fidor Bank bei trustpilot.com

Eine einzige Katastrophe
Ich hatte vor zwei Jahren ein Geschäftskonto bei der Fidor Bank eröffnet. In der Hauptsache, weil es umsonst war. Sehr schnell ist mir auch dann der katastrophaler Kundensupport aufgefallen. Die Emails wurden in der Regel nicht beantwortet bzw. erst nach paar Wochen. Die Callcenter Mitarbeiter waren ausnahmslos der deutschen Sprache nicht mächtig. Manchmal waren sie nicht mal in der Lage, elementare Fragen zu verstehen. Vor paar Monaten wurde das Konto von einem Tag auf den anderen gekündigt, natürlich ohne jegliche Begründung! Mein Guthaben konnte ich erst nach langem hin und her und durch Drohung rechtlicher Schritte zurückbekommen. Mein Fazit: die Hände weg! Paar Euros, die man im Monat spart, sind den ganzen Stress nicht wert!

Link zu trustpilot.com

Erfahrungsbericht Fidor Bank bei trustpilot.de – 44 Tage nach Kontosperrung noch keine Auskunft zu den Gründen

Katastrophaler Kundenservice – niemand erreichbar bei Problemen

Leider versuche ich bereits tagelang vergeblich, mit dem Kundenservice der Fidor Bank Kontakt aufzunehmen, um ein sehr dringendes Problem zu lösen.

Mein Girokonto wurde am 5. Dezember 2018 ohne Ankündigung oder Angabe eines Grunds von der Fidor Bank AG gesperrt.

Beim Versuch, mich ins Konto einzuloggen, erhalte ich seit dem 5.12.2018 folgenden Hinweis:

„Ihr Fidor Smart Girokonto wurde gesperrt. Bitte wenden Sie sich telefonisch unter 089 / 189 085 – 233 oder per E-Mail an uns, um Ihr Fidor Smart Girokonto zu entsperren.“

Am 5.12.2018 habe ich mich auch gleich telefonisch unter der angegebenen Telefonnummer bei der Fidor Bank gemeldet. Der telefonische Mitarbeiter der Bank, der sich als Herr Peters vorgestellt hat, konnte mir jedoch nur bestätigen, dass mein Konto tatsächlich gesperrt ist. Er erklärte mir, dass der telefonische Kundendienst mir nicht weiterhelfen kann, und dass ich eine Email schreiben solle. Der Mitarbeiter weigerte sich, mich auf meine Anfrage hin mit einem Vorgesetzten oder der Beschwerdeabteilung der Fidor Bank zu verbinden.

Am 5.12.2018 habe ich eine Email an die Fidor-Bank aufgesetzt, die ich dann noch am gleichen Tag nachmittags verschickt habe.

In meiner Email habe ich die Bank um dringende Kontaktaufnahme gebeten und eine Frist von 24 Stunden gesetzt, um mir den Grund der Kontosperrung zu nennen, bzw. das Konto zu entsperren.

Zwischen dem 5.12.2018 und dem 7.12.2018 habe ich die Fidor Bank auch über Twitter und Facebook angeschrieben. Das Social Media Team hat mir daraufhin kurz mitgeteilt, dass mein Fall bei der zuständigen Fachabteilung in Bearbeitung sei und ich so bald wie möglich eine Antwort bekommen werde.

Durch die Kontosperrung der Fidor Bank bin ich aktuell mittellos, da meine gesamten Ersparnisse und Einkünfte auf dem Fidor-Girokonto deponiert sind.

Ich weiß auch noch immer nicht, warum mein Konto gesperrt wurde, und wie ich erneut Zugang zu meinem Konto bzw. meinem Geld bekommen kann, das es mir bisher unmöglich war, irgendeine konkrete Information über die Kontosperrung von der Fidor Bank zu erfahren.

Die Tatsache, dass die Fidor Bank mein Konto ohne Erklärung gesperrt hat, verstößt nicht nur gegen meine Verbraucherrechte, sondern auch gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fidor Bank, inbesondere Kapitel 3, Paragraph 4: „Von der Bank ohne Kenntnis des Kunden veranlasste Sperrungen werden dem Kunden unverzüglich mitgeteilt.“

Die einzige Vermutung, die ich habe, ist dass die Fidor Bank mein Konto gesperrt hat, weil Sie denkt, dass ich das Privatkonto für geschäftliche Zwecke benutzt habe, was jedoch nicht stimmt.

Am 23.10.2018 habe ich eine Email von der Fidor Bank bekommen, in der die Bank die Vermutung geäußert hat, dass ich mein Konto geschäftlich nutze. Ich habe noch am gleichen Tag (23.10.) per Email geantwortet, dass ich das Konto *nicht* geschäftlich nutze, sondern lediglich in regelmäßigen Abständen Mietzahlungen für die *private* Vermietung von WG-Zimmer in meinem Haus in Trier bekommen, sowie meine Einkünfte und Ersparnisse aus meiner beruflichen Tätigkeit auf das Konto überweisen lasse.

Daraufhin habe ich zwei weitere Emails von der Fidor Bank bekommen, und zwar am 26.10.2018 und am 1.11.2018, in denen mir mitgeteilt wurde, dass die Bank den Sachverhalt prüfe und mich um Geduld bittet, mit dem Versprechen, dass man mich „umgehend informieren“ würde.

Seit dem 1. November 2018 habe ich keine weitere diesbezügliche Mitteilung mehr von der Fidor Bank bekommen. Am 5.12.2018 musste ich jedoch plötzlich feststellen, dass mein Konto vollständig gesperrt wurde!

Ich bin absolut schockiert, dass die Fidor Bank mein Konto ohne Vorankündigung oder Erklärung gesperrt hat. Ich weiß auch gar nicht, ob die Kontosperrung überhaupt in Verbindung steht mit unserem Emailverkehr vom 23. Oktober 2018, oder ob ein anderer Grund der Kontosperrrung zugrunde liegt.

Da ich bereits seit mehr als fünf Wochen (!) auf eine konkrete Antwort der Fidor Bank auf meine Email vom 23.10.2018 warte, befürchte ich, dass ich keine baldige oder auch nur annähernd hilfreiche Antwort auf meine neueste Email vom 5.12.2018 betreffend der Kontosperrung bekommen werde.

Aufgrund des geschilderten Sachverhalts stellen sich folgende Fragen:

– Was ist der Grund der Sperrung meines Girokontos bei der Fidor Bank, und wie kann das Problem gelöst werden, damit ich wieder über die auf dem Konto hinterlegten finanziellen Mittel verfügen kann?

– Warum wurde mir, auch zwei Werktage nach der Kontosperrung, kein Grund für die Sperrung genannt, noch wurde ich bisher in irgendeiner Weise von der Fidor Bank über die Kontosperrung informiert?

– Warum ist es nicht möglich, in einem telefonischen Gespräch weitere Informationen über die Kontosperrung zu erfahren, bzw. das Konto zu entsperren, auch wenn dies ausdrücklich von der Fidor Bank als Möglichkeit genannt wird, wenn ich versuche, mich in mein Online-Konto einzuloggen?

– Warum habe ich, auch nach 44 Tagen, immer noch keine konkrete Antwort auf meine Email vom 23.10.2018 bekommen?

Referenzen für die Fidor Bank
E-Mail-ID: FiDe-1564907
Bearbeitungsnummer: KUSE-14892

Link zu trustpilot.com

Im Netz sind unzählige solcher Bewertungen zu finden, deren Tenor immer derselbe ist: Die Fidor Bank bietet einen miesen Kundenservice und reagiert teils mit massiver Verzögerung oder gar nicht auf Supportanfragen. Zudem machen die Support-Mitarbeiter einen fachlich desaströsen Eindruck und sind nicht in der Lage zu helfen.

Bitte liebe Verantwortlichen bei der Fidor Bank AG in München, kümmert euch um eure Kunden und lasst diese nicht nicht, vermeintlich grundlos und teilweise über Monate, völlig mittellos dastehen.

Verärgerte Fidor Kunden können sich unsere Facebook Gruppe „Fidor Bank – Verärgerte Kunden tauschen sich aus“ anschließen oder unsere Facebook Seite „Fidor Bank – Infos von echten Kunden“ abonnieren.

Ferner werde ich in den nächsten Tagen prüfen, warum die Fidor Bank mit unterschiedlichen Accounts bei trustedpilot vertreten ist, deren Bewertungen in Summe doch stark voneinander abweichen. Ich habe es persönlich schon erlebt, dass Firmen, die im Netz in Kritik geraten sind, gute Bewertungen gekauft haben um damit die negativen Schlagzeilen zu relativieren.

Wie ist eure Erfahrung mit der Fidor Bank AG in München? Postet eure Antwort einfach hier unter den Text.

2 Kommentare
  1. Claus
    Claus sagte:

    Hallo,

    ich bin mit meinem Geschäftskonto seit April 2017 bei der Fidor Bank. Prinzipiell lief bis dato eigentlich alles gut. Wir haben keine Überziehungen, und bis dato unseres Wissens war auch sonst nichts Negatives. Seit rund 4 Monaten versuchen wir eine Fahrzeugfinanzierung über verschiedene Anbieter zu erhalten, jedoch vergeblich. Privat ist alles Ok, Warum also klappt es nicht.
    Jetzt nach 3 Monaten habe ich endlich mal jemanden von der DB Leasing an die Strippe bekommen der auch Auskunft geben wollte.
    Nun kommt heraus, das meine Bank eine Negative Bankauskunft herausgegeben hatte. Sofort habe ich vor 4 Wochen, Anfang Januar 2019, eine schriftliche Anfrage an meine Bank gestellt, was wohl Negativ sein soll. Nach verschiedenen Zwischenbescheiden, man sei sehr belastet mit vielen mails aber man werde sich in kürze melden, kam nun ein Bescheid das es im März letzten Jahres eine Rücklastschrift gegeben hätte. Auf dem Konto war jedoch nichts zu erkennen was da gewesen sein könnte.

    Gestern habe ich nachgefragt und um Auskunft gebeten welche Rücklastschrift es wohl gewesen sein, wie ich dieses Negative Merkmal weg bekomme.

    Wenn ich hier nun diese ganzen Mitteilungen lese mit Kontosperrungen und all den anderen Erfahrungen, werde ich mich umgehend darum kümmern. diese Bank zu verlassen. Ich habe bereits aufgrund dieser Negativerfahrung der langen Wartezeit, eine zweite Bankverbindung eröffnet, und werde nun noch ein anderes Konto eröffnen um das Konto bei der Fidor Bank Ruck Zuck zu schließen.

    Antworten
    • Tom
      Tom sagte:

      Hallo Klaus. Das was du schilderst kommt mir sehr bekannt vor und ist wirklich erschreckend. Eine Bank sollte so definitiv nicht arbeiten. Ich würde dir auch empfehlen, schnellstens die Bank zu wechseln. Ich wünsche dir alles Gute und das sich die Dinge in deinem Sinne entwickeln.

      Antworten

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